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Was macht ein Heilpraktiker?

Was macht ein Heilpraktiker?

Entsprechend dem Berufsbild des Heilpraktikers beschäftigen sich diese mit alternativen Behandlungs- und Heilverfahren wie zum Beispiel Homöopathie, Akupunktur und natürlichen Heilmitteln. Was macht ein Heilpraktiker, wenn ein Patient zu ihm kommt? Für die Termine mit ihren Patienten nehmen sich die Heilpraktiker in der Regel eine Stunde Zeit. Das Erstgespräch dauert oft noch länger. Nachdem der Patient erzählt hat, warum er den Heilpraktiker aufsucht, macht er sich mit seinen Diagnoseverfahren ein ganzheitliches, umfassendes Bild vom Gesundheitszustand des Patienten. Labor- und Arztberichte von Fachärzten ergänzen die Informationssammlung. Danach entscheidet er, wie er dem Patienten helfen kann. Je nach Befund verweist er seinen Patienten auch an den Allgemeinarzt, Facharzt oder das Krankenhaus.

Die Diagnose

Was macht ein Heilpraktiker, um herauszufinden, was seinem Patienten fehlt? Nach der Befragung des Patienten betrachtet und betastet der Heilpraktiker gegebenenfalls Bereiche seines Körpers. Zusätzlich helfen ihm spezielle Diagnoseverfahren. Schon das Gesicht gibt dem Heilpraktiker Hinweise auf Erkrankungen. Das nutzt die Antlitzdiagnose. Bestimmte Erkrankungen zeigen sich in Veränderungen der Haut im Gesicht. Die Haut kann sich röten, ergrauen, blass sein, glänzen oder stumpf werden. Das entsprechende Areal gibt dem Heilpraktiker Hinweise darauf, welches Organ oder System des Körpers betroffen ist.
Eine weitere Möglichkeit, eine Krankheit zu bestimmen, ist die Irisdiagnose. Sie zeigt dem Heilpraktiker ein umfassendes Bild vom aktuellen Gesundheitszustand und der Konstitution des Patienten. Die farbigen Strahlen der Iris des Auges reflektieren den Körper. Sie verändern sich mit dem Befinden des Patienten. Durch das Binokular wird das Auge beleuchtet und vergrößert. Abweichungen vom gesunden Muster sind in der Iris deutlich sichtbar. Der Heilpraktiker erkennt in ihnen zum Beispiel Stoffwechselstörungen, Entzündungen und ihre Ursachen.

Die Behandlungsformen

Was macht ein Heilpraktiker zur Behandlung seiner Patienten? Die Anwendung Homöopathischer Mittel gehört für viele Patienten zum Berufsbild des Heilpraktikers. Ein Heilpraktiker, der sich auf Homöopathie spezialisiert hat, führt beim ersten Besuch seines Patienten ein umfangreiches Anamnesegespräch. Dabei geht es um die akuten Beschwerden, mit denen der Patient kommt und ihre Geschichte. Erkrankungen der Vergangenheit sind ebenso wichtig wie das seelische Befinden. Besondere Vorkommnisse, die zur Erkrankung geführt haben können, werden erfragt. Aus den Beschwerden und Problemen des Patienten schließt der Heilpraktiker auf das homöopathische Mittel, das den Zustand bessert.
Manche Homöopathen arbeiten mit dem sogenannten Konstitutionsmittel. Dabei wird das Mittel gesucht, das auf die Gesamtsituation des Patienten abgestimmt ist. Es wirkt auf den Körper und die Psyche und bessert den Gesamtzustand. Einzelne Symptome werden bei dieser Vorgehensweise nicht behandelt. Sie bessern sich sozusagen nebenher.

Was macht ein Heilpraktiker zur Entgiftung eines Patienten? In der Naturheilpraxis gibt es verschiedene Möglichkeiten, Stoffwechselschlacken und Gifte aus dem Körper zu entfernen. Dadurch wird der Körper entlastet und Beschwerden können sich bessern. Manche Krankheit, die auf Überlastung des Körpers mit Stoffwechselprodukten beruht, wird möglicherweise verhindert. Zur Ausleitung werden zum Beispiel medizinische Blutegel angesetzt. Sie saugen das belastete Blut auf. Der Körper bildet neues Blut, um das verlorene zu ersetzen. Beim Schröpfen wird die Durchblutung angeregt und Stoffwechselschlacken abtransportiert. Natürliche Medikamente können die Entgiftung des Körpers und die Arbeit der Leber unterstützen.

Was macht ein Heilpraktiker mit blockierten Energien? Die chinesische Medizin geht davon aus, dass im Körper des Menschen feinstoffliche Energien auf sogenannten Bahnen fließen. Wenn dieser Energiefluss behindert oder unterbrochen ist, ist der Körper nicht mehr im Gleichgewicht oder sogar krank. Bei der Akupunktur werden dünne Nadeln in die Haut gestochen, um diese Blockaden zu lösen und den Energiefluss wiederherzustellen. Das körperliche und psychische Befinden bessert sich und Symptome klingen ab.

Was macht ein Heilpraktiker zur Anregung der Selbstheilungskräfte? Die Füße haben eine Verbindung zu allen Organen des Körpers. Werden sie massiert und bestimmte Punkte gehalten, so werden die Organe besser durchblutet. Die Selbstheilung wird unterstützt. Der Heilpraktiker nutzt die Fußreflexzonenmassage als natürliches Heilmittel zur Linderung von Beschwerden.

Die Rechte und Pflichten des Heilpraktikers

Den Beruf des Heilpraktikers darfst du nur mit einer Zulassung ausüben. Diese erhältst du nach bestandener Prüfung vor dem Gesundheitsamt.
Das Berufsbild des Heilpraktikers schließt einige Tätigkeitsfelder aus. Der Heilpraktiker darf keine Zähne behandeln. Einige Infektionskrankheiten darf er nicht kurieren. Wenn er aufgrund seiner Diagnosemethoden eine Zahn- oder Infektionserkrankung erkennt, muss er seinen Patienten zum Facharzt oder Allgemeinarzt schicken. Stellt er eine meldepflichtige Infektionskrankheit bei seinem Patienten fest, muss er das örtliche Gesundheitsamt informieren. Der Patient wird dann vom Facharzt oder im Krankenhaus behandelt.
Was macht ein Heilpraktiker bei Schwangerschaft und Geburt? Die Geburtshilfe gehört in die Hände der entsprechenden Fachärzte und Hebammen. Außerdem darf der Heilpraktiker nicht den Tod feststellen und bescheinigen.

Der Abschluss

Das Fernstudium schließt mit einer Prüfung ab. Darüber erhältst du ein Zertifikat. Das reichst du mit deinem Antrag auf Prüfung beim örtlichen Gesundheitsamt ein. Die Zulassung erhältst du nach bestandener Prüfung vor dem Gesundheitsamt.

Die Fakten in Kürze

  • Voraussetzungen: Hauptschulabschluss beziehungsweise Realschulabschluss, Erste-Hilfe-Kurs, vollendetes 25. Lebensjahr, Wohnsitz in Deutschland, polizeiliches Führungszeugnis, Gesundheitszeugnis
  • Beginn: jederzeit
  • Dauer: 20 bis 30 Monate
  • Gesamtkosten: zwischen 2.400 € und 3.800 €
  • Studienmaterial: digitale oder gedruckte Themenhefte, Lehrbuch
  • Seminartage: 2 – 10 Praxistage
  • Abschlusszertifikat: ist der Nachweis einer fundierten Vorbereitung auf die behördliche Prüfung
  • Zulassung: nach bestandener Prüfung vor dem örtlichen Gesundheitsamt
  • Gehalt: 2.000 € bis 3.000 € als Angestellter

Die Berufsaussichten

Zum Berufsbild des Heilpraktikers gehört für die meisten Menschen die Praxis. In der Tat eröffnen viele Heilpraktiker eine eigene Praxis. Oder sie bilden eine Gemeinschaftspraxis mit einer anderen Person aus dem Gesundheitswesen. Und was macht ein Heilpraktiker, der nicht in einer eigenen Praxis arbeiten möchte? In Gesundheitszentren berät und behandelt er Menschen entsprechend seinem Schwerpunkt. Privat- und Kurkliniken stellen Heilpraktiker ein, die zum Beispiel Akupunktur oder Massagen als Anwendung anbieten können. Was macht ein Heilpraktiker in der Erwachsenenbildung? Er informiert über Gesundheitsthemen, Vorbeugung von Krankheiten und alternative Heilverfahren. Für die Pharmaindustrie berät er Ärzte und Apotheker über natürliche Medikamente.

Das Gehalt

Es braucht Zeit, bis du mit einer eigenen Praxis Gewinn erzielst. Zunächst musst du die Miete und die Ausstattung der Räume finanzieren. Niemand kann voraussagen, wie viel Geld du mit deiner Praxis verdienst. Als Angestellter bekommst du 2.000 € bis 3.000 € brutto monatlich. Das reduziert sich um deine Steuern und Sozialabgaben.

Fazit

Das Berufsbild des Heilpraktikers ist interessant und vielseitig. Das Heilpraktiker Fernstudium unterrichtet alle Themen, die du für die Prüfung vor dem Gesundheitsamt und die Praxis brauchst. Beziehe jetzt die kostenlosen Studienbroschüren und informiere dich über diesen Beruf mit Zukunft.

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Bildungswerk für therapeutische Berufe

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Bei der ILS handelt es sich um einen der größten und bekanntesten Anbieter für Fernstudien und Kurse in Deutschland. Mit über 200 Kursen hat sie einiges anzubieten. Neben dem Immobilienmakler werden Kurse wie der Heilpraktiker, der Mechatroniker oder verschiedene Studien angeboten. An ihrem Standort in Hamburg bieten die Institute für Lernsysteme zudem ein modernes Zentrum für Seminare.

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Studiengemeinschaft Darmstadt

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Die Fernakademie für Erwachsenenbildung der Klett-Gruppe ist ein innovativer Dienstleister für Fernstudien und für staatlich zertifizierte Abschlüsse. Wirtschaft und Management stehen ebenso im Fokus wie technische oder gesundheitliche Berufe, wie zum Beispiel der Lehrgang zum Heilpraktiker. Auch in den Bereichen IT und Technik hat es in den letzten Jahren viele neue Kurse gegeben, die jedes Jahr Studenten und Kursteilnehmern zu neuen Qualifikationen verhelfen.

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Hamburger Akademie

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Impulse e.V.

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Bei Impulse handelt es sich um eine Schule für freie Gesundheitsberufe. Über die Schule hinaus ist sie zum Beispiel für ihren qualifizierten Lehrgang zum Heilpraktiker oder Tierheilpraktiker bekannt. Der Fokus liegt hier nicht nur auf dem Studenten. Besonders punktet die Kurse durch faire und transparente Studiengebühren, die es auch Menschen mit weniger Kapital ermöglichen, ein Fernstudium zu beginnen. Außerdem verfügt der Anbieter über eine sehr große Auswahl an verschiedenen Kursen und Angeboten.

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